Dienstag, 6. August 2019

#3 Der schlechteste Jagdpodcast Deutschlands

#3 Ein Schein sie zu knechten


Wir sind dagegen! Wir protestieren!
   - Gegen die Knechtschaft in deutschen Wäldern!
      - Gegen die Knechtschaft als Jungjäger!
         - Gegen Jagdneid und Missgunst!

Warum sind Jungjäger eigentlich immer die Deppen vom Dienst und Reviersklaven?
      Muss man seine Seele an seinen Jagdherren verkaufen?

Über Muggel, Mordor und dunkle Herrscher.


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Dienstag, 30. Juli 2019

#2 Der schlechteste Jagdpodcast Deutschlands

#2 Bei euch fiepts wohl! 

Hast du überhaupt grünes Abitur?
Oder doch nur grünen Hauptschulabschluss?

Über Schwitzbärte,
perverse Typen mit Hornbrille und
Frischlingskunde.

Und über Möpse.



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Dienstag, 23. Juli 2019

#1 Der schlechteste Jagdpodcast Deutschlands

#1 Katzen gehen immer 

Wer bist du eigentlich und was machst du in diesem Podcast? 

Über vegane Kondome, 
nackte Katzen und 
verwaiste Baby-Eichhörnchen, die kein Arsch sehen will. 


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Der schlechteste Jagdpodcast Deutschlands

Guten Morgen ihr Lieben!
Morgen ist es soweit, und unser neues, riesiges Projekt "Der schlechteste Jagdpodcast Deutschlands" geht mit der ersten Folge an den Start.

Lange haben wir uns überlegt, wie wir das Projekt aufziehen können.
Wir möchten uns nicht immer so ernst nehmen. Man muss auch mal über sich selber lachen können. Ja, auch wenn (oder vielleicht auch ganz besonders dann) die Jagd sehr viel Verantwortung und oft ein gehöriges Maß an Respekt erfordert.

So zu tun, als würden wir die Rehe nur streicheln, das hilft niemandem. Weder macht es die Jagd transparenter, noch macht es sie ehrlicher. Was die Jagd aber ehrlich und transparent macht ist, darüber zu reden. Und zwar einfach ehrlich!

Sei es die Hundearbeit oder der Ansitz. Wir säuseln Euch nicht nur einen von den schönen Dingen vor. Ohne Blatt vor dem Mund möchten wir die Jagd und alles was dazu gehört entzaubern und den merkwürdigen Filter entfernen, durch den die Welt des Internets die Jagd oft darstellt.
Einfach so. #nofilter #nomakeup.  Denn in Wahrheit ist das Jagen mit all seinen Facetten und schönen Momenten doch schon selbst Zauber genug, oder etwa nicht?

Das Ganze natürlich mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und Satire!

Hört auf jeden Fall gerne mal rein. Wir haben einen Haufen Herzblut reingesteckt!


Erste Folge #katzengehenimmer 
Mittwoch, den 24.07.2019 
Soundcloud // Spotify 

Und natürlich hier! :) 






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Freitag, 7. Juni 2019

Kitzrettung geht uns alle an!

Es ist Mai, Brut- und Setzzeit. Und Zeit der Wiesenmahd.
Leider fallen jedes Jahr immer wieder Wildtiere den modernen Mähwerken zum Opfer.

Junge Kitze laufen nicht mit ihrer Mutter mit. Die Ricken legen die Kleinen in eine Wiese und dort verharrt es dann still. Bei Gefahr bewegt es sich nicht, erregt keine Aufmerksamkeit. Eine tolle Taktik gegen Beutegreifer. Leider trägt eben dieses Verhalten dazu bei, dass die putzigen kleinen Kitze in die Mähwerke geraten, denn sie flüchten ja nicht!

Darum ist es absolut wichtig, die Wiesen vor der Mahd abzusuchen.
Hierzu ist der LANDWIRT verpflichtet.
Jeder vernünftige und verantwortungsvolle Revierjäger ist jedoch selbstverständlich dazu bereit, das Absuchen der Wiesen zu übernehmen oder wenigstens zu unterstützen.

Dabei können mittlerweile sogar Drohnenpiloten helfen:
Ferngesteuerte Drohnen mit Wärmebildkamera können zuverlässig die versteckten kleinen Wildtiere auch im hohen Gras aufspüren und Leben retten.

Ich als Jägerin, Tierfreundin und Hundeführerin suche natürlich auch regelmäßig mit meinen Hunden die Wiesen ab.
Das sollten meiner Meinung nach alle Jäger von sich behaupten können, die auch genug Freizeit haben, zu eben dieser Zeit auf den begehrten Maibock anzusitzen.
Die Liebe zum Wild sollte meiner Meinung nach nicht an der eigenen Reviergrenze enden.

Bitte nicht so: Sondern mit Handschuhen! 
Darum bin ich registrierter Kitzrettung-Helfer auf
www.kitzretung-hilfe.de

Dort können sich alle engagierten Landwirte, Jäger, Hundeführer und Drohnenpiloten registrieren. Ebenso aber auch alle anderen Tier- und Naturfreunde, die gerne dazu beitragen möchten, Leben zu retten und Kitze vor dem Mähtod zu bewahren.



Denn die Liebe zum Wild sollte nicht an der eigenen Reviergrenze enden!



Freitag, 7. September 2018

Hatchbag Kofferraumschutz

"Chaos im Jimny" by Jagdhundefotografie Julia Kauer 







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Probleme aus dem Leben eines Hundeführers:
3 Hunde. Ein Suzuki Jimny. Schmutz im Kofferraum, Hundeboxen und überall fliegen Apportel und Leinen rum. Alles kein Problem. Die Hunde sind glücklich, wir sind glücklich. Wenig Platz aber völlig ausreichend.

3 Hunde. Ein Kia Sportage. Schmutz im Fußraum, eine Leine liegt ebenfalls im Fußraum, damit es ja keine Flecken auf den Sitzen gibt. Eine Hundebox ist im Kofferraum. Dort passt nur einer von den drei Hunden rein, aber so kommt wenigstens kein Sabber an die Seitenwände. Eine zweite Hundebox steht zeitweise auf dem Rücksitz. Aber nur manchmal. Wenn es unbedingt sein muss, weil wir wegfahren. Sonst macht die Klapptür der Hundebox nämlich Kratzer in die Verkleidung der Tür.

Zustand 1 ist perfekt für uns. Jeden Tag fahren wir mit dem Jimny mit den Hunden ins Feld. Egal ob
es regnet oder die Hunde Kletten im Fell haben. Mein Jimny ist ein Jagdauto und Staub und Hundeleinen gehören da einfach zum Inventar. Nur für Langstrecken ist der kleine Geländewagen einfach zu klein. Lange Strecken wären wir gerne mit dem geräumigen Kia gefahren. Aber geht nicht, weil wohin mit den Hunden? Ein ganzes Wochenende Jagen bei Freunden – Ein riesen Aufwand.

Es musste etwas geschehen. Eine einfache Kofferraum-Schutzmatte reichte leider nicht aus.
Die Seitenwände werden sonst vollgesabbert.
Pfotenabdrücke an der Innenseite der Kofferraumklappe.
Die Rücksitzrückseiten voller Schlamm.
Eine Hundebox für zwei Hunde passt nicht wirklich rein, die wäre zu klein für die zwei Großen.

Wir brauchten also einen Kofferraumschutz, welcher uns maximalen Stauraum bietet.
Am besten optimal angepasst an das Fahrzeugmodell, denn jeder Zentimeter verschenkter Platz ist einer zu viel. Außerdem brauchten wir so zu sagen einen absoluten Rund-um-Schutz.
Rückseite der Sitze, Seitenwände, Kofferraumboden. Am besten auch die Innenseite der Kofferraumklappe.
Dann ein kuscheliges Hundebett rein und wir hätten die optimale Lösung geschaffen.

Gefunden haben wir die perfekte Lösung tatsächlich in England. Oder besser gesagt bei einem englischen Hersteller für Kofferraumschutz Zubehör.
Auf der Internetseite der Hatchbag Company kann man ganz einfach sein Fahrzeugmodell auswählen und sich einen maßangefertigten Kofferraumschutz konfigurieren.
Das geht ganz einfach über wenige Klicks.

Dabei kann man zwischen Standardmodellen wählen, eine Stoßstangen-Schutzmatte oder die Klappen-Innenverkleidung dazu wählen oder die Farbe der Hundematte aussuchen. Einfach und individuell personalisierbar.

Wir haben uns riesig über ein Paket gefreut, in welchem sich neben einem schwarzen Hatchbag auch eine passende Stoßstangen-Schutzmatte, eine Klappen-Innenverkleidung und ein eingepasstes Hundebett befand.

Während Schlumi und Carlo das flauschige Hundebett probegelegen haben, haben wir uns an dem Einbau des Hatchbags versucht. Erst hatten wir ein bisschen Sorge dass wir was falsch kleben, der Kleber sich nicht mehr ablösen lässt oder das ganze generell sehr kompliziert ist.

Ist es aber nicht!
Ganz im Gegenteil. Im ersten Schritt wird der Kofferraum von Schmutz, Fett- und Silikonrückständen gereinigt.
Am nächsten Tag folgt der zweite Schritt. In einer detaillierten Bildanleitung steht genau beschrieben, welche der mitgelieferten selbstklebenden Klettbänder wo befestigt werden müssen. Besonders überrascht hat uns, wie gut die Klebekletts halten und dass sie sich rückstandsfrei wieder entfernen lassen.
Ist alles eingeklebt, wartet man wieder einen Tag ab. Dann ist der Kleber fertig getrocknet und das Hatchbag kann benutzt werden. Sowohl das Anbringen der Kofferraumschutzmatte, auch an den Seiten, als auch das Anbringen der Klappen-Innenverkleidungen waren zu zweit Kinderleicht und recht schnell erledigt. Die Stoßstangenschutzmatte wird einfach an das Hatchbag angeklettet und bei Bedarf aus- oder eben eingeklappt.

Das Hundebett passt ebenfalls auf den Zentimeter genau in den Kofferraum. Es ist flauschig und weich und die Dogs liegen gern und zufrieden darauf. Die
Unterseite ist rutschfest und feuchtigkeitsabweisend gummiert. Das Material saugt sich nicht voll und ist maschinenwaschbar.
Die Hundedecke eignet sich daher nicht nur ideal für die Autofahrt, sondern auch um während der Pause eine Runde in der Sonne zu liegen :)
Nach einiger Zeit im Test ist das schöne, neue Hatchbag natürlich auch irgendwann staubig und schlammig. Niedliche Pfotenabdrücke sind, Gott sei dank, als Schlammspuren auf der Stoßstangenschutzmatte und nicht als Kratzer im Lack zurückgeblieben.
Damit der Kofferraumschutz wieder wie neu aussieht, reicht eine Schale mit lauwarmem Wasser, ein Spritzer Spüli und ein Schwamm.
Das gesamte Hatchbag kann an den Kletts aus dem Kofferraum rausgenommen werden und ausgeschüttelt werden. Anschließend wird alles mit dem feuchten Schwamm von Sabberflecken und Schlammspritzern befreit. Mit einem trockenen Handtuch drübergeputzt ist der Kofferraumschutz innerhalb von wenigen Minuten wieder sauber.
Die Hundematte wird bei uns einfach auf 30° in die Waschmaschine gesteckt. Danach in der Sonne zum Trocknen hinlegen und auch der Liegeplatz ist wieder sauber.

Das ganze Rudel ist sehr begeistert von dieser geschickten Lösung!

Falls ihr Euch auch mal die verschiedenen Möglichkeiten anschauen wollt, die die Hatchbag Company so bietet, klickt einfach mal bei www.hatchbag.de rein!


Donnerstag, 19. Juli 2018

Test X-View Wildkamera

Zwischenbericht: 

Test zur Wildkamera X-View 

mit Sendefunktion 


Halli hallo ihr Lieben!
Vor nun gut zwei Monaten habe ich ein Paket per Post bekommen, in welchem sich ein ziemlich nützlicher Revierhelfer befand. Die Rede ist von der Wildkamera X-View 5.0.
In Kombination mit dem angebotenen Picture Transfer Service durften wir sie einen Monat für meinen Blog testen.

Wer das Unboxing dazu sehen mag, der kann sich das gern in meinen InstaStories @janasjagdblog auf Instagram anschauen 

Die Kamera hat bereits beim Unboxing einen sehr guten ersten Eindruck gemacht. Robust und solide, nicht klapprig oder sonstwas. Von der Verarbeitung her kann die Kamera ohne Probleme mit ihren höherpreisigen Konkurrenzmodellen mithalten. Auch Kleinteile wie die Clipverschlüsse oder die anschraubbare Antenne machen einen sehr soliden Eindruck und ich habe, trotz meiner bekannten Tollpatschigkeit, zu keiner Zeit irgendwie Angst gehabt ich würde die Kamera vielleicht kaputt machen 🙈😂

Sehr skeptisch war ich erst was den zugehören Picture Transfer angeht. Ich bin nicht besonders fit darin, irgendwelche IT Geräte einzurichten und habe häufiger mal technische Schwierigkeiten... egal ob mit dem Handy, meinem Instagram Account oder meinem eMail Postfach. Ständig stürzt irgendwas ab, lässt sich nicht laden oder ich muss irgendwas neu installieren.

Das einzige, was bis jetzt über einen Monat absolut problemfrei bei mir läuft ist die Wildkamera App.

Klingt lustig, ist aber so.
Die Kamera sendet jedes Bild einfach und bequem auf eine App auf mein Handy. Diese App heißt Telegram und ist im Layout und in der Handhabung vergleichbar mit dem allseits bekannten WhatsApp.
Man kann sich jedes Bild auch, wie bereits gewohnt, in einer einzelnen Mail von der X-View Wildkamera zusenden lassen. Auch das funktioniert absolut problemfrei, das haben wir auf zwei verschiedenen Handys nebeneinander getestet. Die Bilder lassen sich dann auch super auf dem PC öffnen.
Die App und der Picture Transfer haben mich jedoch wirklich überzeugt. Absolut übersichtlich und schnell durchzublättern werden alle Bilder im "Chatverlauf" untereinander angezeigt. Ist die Kamera doch mal nur von einem wackelnden Ast (oder von plötzlich auf der Wiese stehenden Rindern - ja, das ist uns tatsächlich passiert! 😃) ausgelöst worden, lassen die Bilder sich einfach löschen, und zwar in Sekunden.

Nun zur Installation: Bei der Kamera lag eine Anleitung bei, welche man einfach befolgen konnte. Es waren nur wenige Schritte nötig, bis wir die ersten Bilder mit der Kamera empfangen haben. Bei technischen Fragen oder kleinen Problemen wurde uns direkt und schnell geholfen, sodass wir direkt an Tag zwei eine voll funktionstüchtige Wildkamera im Revier aufhängen konnten.

Was die verwendete SIM Karte angeht, haben wir ebenfalls ein Experiment gewagt. Empfohlen werden laut Hersteller SIM Karten von Congstar. Der Tarif ist sehr gut und das Datenvolumen reicht locker aus. Jedoch habe ich nun schon häufiger in verschiedenen Foren gehört, dass manche Wildkameras mit anderen günstigen Prepaid SIM Karten nicht funktioniert haben. Daher haben wir uns kurzerhand eine LidlConnect Karte geholt und es mal damit probiert, zu Versuchszwecken.
Auch das funktioniert absolut problemfrei!!
Zudem haben wir einen Verteileraccount erstellt. Man konnte so die Bilder direkt auf mein Handy und auf das Handy meines Freundes senden lassen. Eine prima Funktion: So können mehrere Leute gleichzeitig auf die Bilder zugreifen.


Wir hatten die Kamera nun einige Zeit im Revier hängen und konnten schon ein paar schöne Fotos aufnehmen. Die Bildqualität ist sowohl am Tag als auch nachts wirklich gut. Einige Bilder habe ich schon auf meinem Instagram-Profil für Euch hochgeladen.

Nach Beendigung der Testphase waren wir so überzeugt von der Kamera, dass wir uns entschlossen haben, das Testmodell dauerhaft zu übernehmen. Ihr könnt nun also regelmäßig Bilder der Kamera auf meinem Instagram Profil sowie hier auf meinem Blog anschauen.
Ebenfalls gibt es einen Gutscheincode für Euch, mit welchem ihr 10% Sofortrabatt auf eine Wildkamera erhaltet. 

Wir werden die Kamera nun noch längerfristig weiter testen und Euch dann berichten.
Viel Spaß mit Eurer Wildkamera von X-View! ☺

Einen kleinen Erlebnisbericht findet ihr etwas weiter unten im Blogpost ➷➷





 Erlebnisbericht: Einmal zu oft geblitzt 

Einige Tage hing die X-View Wildkamera nun schon bei uns im Revier und wir hatten bereits viel Raubwild auf den Bildern gehabt. Der schmale Grasweg auf welchem wir die Füchse und Dachse öfters abgelichtet hatten, lag zwischen zwei Weizenfeldern.
Als nun die ersten Weizenfelder geerntet wurden beschloss mein Freund, sich einen Abend an die Stoppeln zu setzen. Den Drilling aufs Fünfbein aufgelegt setzte er sich an die Stoppelkante und genoss den schönen Sommerabend.

Ich saß auf einer Leiter in einem Weizenfeld, welches erst einen Tag später geerntet werden sollte.
Eine Ricke zog hinter mir durch die Ähren, während ich auf Sauen hoffte.
Lange Zeit konnte ich die Ricke beobachten, als plötzlich ein Schrotschuss durch die Dämmerung brach.

Wenige Minuten später brummte mein Telefon. Der Schrotschuss galt dem jungen Fuchs, welcher sich die letzten Tage bereits auf der Wildkamera gezeigt hatte. Er war wenige Meter neben meinem Freund aus der Wegesböschung gezogen und schnürte langsam über die Stoppeln, wo er sauber mit dem Drilling erlegt werden konnte.

Ein wirklich schöner Abendansitz! Waidmannsheil!