Montag, 5. Dezember 2016

Pferd&Jagd 2016

Nur noch wenige Tage, dann geht die Pferd&Jagd in Hannover wieder los!
Ich freue mich schon riesig auf die Messe, immerhin bin ich dieses Jahr sogar zwei Tage dort unterwegs.
Am Donnerstag und am Sonntag.
Donnerstag findet man mich ab 13.30 am Stand des Vereins für Deutsche Wachtelhunde...
Ich freue mich schon auf spannende Messetage!

Freitag, 28. Oktober 2016

Im Sauerland auf Sauen

Hallo Ihr Lieben!

Mittlerweile ist wieder so viel passier bei mir, da kommt man kaum hinterher, Euch zu berichten! :)

Das Praktikum läuft super, und ich genieße es sehr, jeden Tag im Wald zu sein und viele spannende Dinge zu lernen und zu erleben. Auch dort stehen wir gerade kurz vor der diesjährigen Stöberjagd und ich bin natürlich schon wieder gespannt wie ein Flitzebogen!
Dazu aber mehr, sobald es soweit ist ;)

Denn meine erste Drückjagd dieses Jahr liegt nun schon ein paar Tage zurück, ich bin also schon in die Saison gestartet!

Den Auftakt machte bei mir eine als "Treibjagd auf Niederwild und Sauen" ausgeschriebene Jagd im schönen Sauerland. Normalerweise bin ich deutlich weiter östlich unterwegs, daher habe ich mich ganz besonders gefreut, nun einmal so nah an der Heimat eingeladen worden zu sein!

Also sagte ich freudig zu. Schnell hatte ich mir Jagdschrote besorgt und eine Flinte ausgeliehen und schon machte ich mich am Tag vor der Jagd auf den Weg in die Heimat. Ich war super aufgeregt, immerhin bin ich gar keine Flintenjägerin, sondern eher die Büchsenschützin...



Nach einer erholsamen Nacht bei meinen Eltern, ging es am nächsten Morgen früh los.
Nach einer entspannten Autofahrt mit meinem Vater (der übrigens kein Jäger ist!) kamen wir in dem wunderschönen Revier an. Bezaubernde Wiesen durchzogen den Nadelwald und meine Aufregung steigerte sich quasi ins unermessliche. Die ersten Hundeführer nahmen bereits Ihre Büchsen aus dem Auto und.... MOMENT!! Büchsen?! Naja, mh. Bestimmt nur die Hundeführer...

Mich beschlich ein ungutes Gefühl. Ein seeeehr ungutes Gefühl...

Aufgeregt ging ich zum Sammelplatz um meine Mitjäger zu begrüßen, nur um festzustellen, dass alle Leute Büchsen auf dem Rücken trugen.
LOCH IM BODEN, TU DICH AUF!!!

Da kann man nix machen, leider hatte ich nur die Flinte dabei. Verdammt, hätte ich doch noch mal nachgefragt!

Freigegeben wurden Rehwild und Fuchs, welche beide zum Niederwild zählen, sowie die bereits angekündigten Sauen. Hasen waren aufgrund de verfrühten Datums noch nicht frei, die wären erst zwei Tage später aufgegangen. Also stand ich da und schämte mich in Grund und Boden.
Leider hatte ich die Einladung wohl etwas fehlinterpretiert.

Die Situation verlor jedoch ein wenig an Tragik, als der ausgesprochen nette, junge Jagdleiter zu mir sagte, er hätte kurz die Stände umorganisiert.

So stand ich im ersten Treiben im Fichtenaltholz direkt am Fuchsbau, mit der Chance auf einen Schrotfuchs. Und für die Sauen hatte ich Flintenlaufgeschosse dabei. Also alles halb so wild!

Da ich nun geschnallt hatte, dass es hier eindeutig primär um die Sauen ging, lud ich FLG.
Lange Zeit geschah nichts. Doch dann sah ich im Gegenhang einen Fuchs laufen. Geradewegs spitz auf mich zu. Verdammt, noch FLG geladen! Gott sei dank hatte ich die Flinte auf, sodass ich die FLG schnell auf den moosigen Boden fallen ließ und zwei Schrotpatronen in die Flinte lud. Der Fuchs kam immer näher, und ein wenig in Hektik und Aufregung, schloss ich die Flinte.

Wohl ein bisschen zu schnell, denn es machte leise "KLICK".
Der Fuchs machte auf dem Absatz kehrt und verschwand hinter den Fichten.
Tja. Leider versaut.

Nicht lange danach wurde ich auch schon wieder abgeholt. Es gab eine deftige Kartoffelsuppe am Lagerfeuer, einen Kaffee und ein Stück Kuchen.

Dann ging es zum zweiten Treiben.

Hier war ich in einem Tälchen direkt an einem Bach und trockengelegtem Teich angestellt, mit wunderbarem Blick in den Gegenhang. Bereits beim Angehen machten zwei Rehe am Bach weg und ich freute mich aufs zweite Treiben, welches mir viel Anblick bescherte.
Einige Rehe, eine Sau in der Ferne und einen Hasen habe ich gesehen.

Auch die Strecke war an diesem (trotz falscher Waffe) wunderschönen Jagdtag beeindruckend:

5 Rehe, 3 Füchse, 6 Junge Sauen und ein Keiler mit über 100kg hatten wir beim heiligen Hubertus zu bedanken. Bei Schwedenfeuern wurden zunächst die Brüche überreicht bevor es in die wunderschöne Jagdhütte zum Schüsseltreiben ging.
Ich wollte noch schnell meine Flinte ins Auto bringen, als man mir sagte: "Nein, nein, nehmen Sie die ruhig mit rein!"
Etwas widerwillig dachte ich, ich sollte die geliehene Flinte nun eventuell an den Garderobenhaken hängen... doch es gab extra organisierte Gewehrständer! Beeindruckt von der schönen Jagdhütte nahm ich Platz und genoss das gereichte Wildgulasch.

Mit einigen dreifachen Horridos klang der Jagdtag nun aus.
Ein wunderschöner Jagdtag, der wirklich nur hätte schöner sein können, wenn ich das richtige Gewehr mit gehabt hätte :D

Nichts desto trotz wurde ich bereits erneut dort eingeladen und freue mich schon wie ein kleines Kind auf die nächste Jagd dort... diesmal selbstverständlich mit der Büchse!



Kurze Anmerkung: 
Ja, auch mir passieren solche Sachen. Eigentlich sogar ganz besonders mir, denn ich bin oft ein bisschen tollpatschig und verplant. 
Wer jetzt blöde Kommentare schreiben möchte, bitte, nur zu. Die habe ich mir durch diese Geschichte bestimmt verdient, und ich werde sie mit Humor nehmen! 
Aber ich wollte euch die Geschichte hier trotzdem gerne erzählen. Denn immerhin geht es in diesem Blog wirklich darum, mein Leben als Jungjägerin darzustellen. Und da gehört sowas wohl auch dazu. :P 

Donnerstag, 29. September 2016

Ansitz im Praktikum und zwei glückliche Rehe

Wie ich euch ja schon erzählt habe, bin ich momentan im Praktikum und damit jeden Tag im Wald.
Da das Forstpraktikum das so mit sich bringt, gehen wir hier natürlich auch viel Jagen :-) Da ich noch garnicht dazu gekommen bin, euch zu berichten, hole ich das hiermit mal kurz nach!

Vor einer Woche hatten wir uns zum Morgenansitz verabredet.
Pünktlich fuhren wir mit dem Förster ins Revier und ich hüpfte leise aus dem Auto.
Ein ganzes Stückchen musste ich noch angehen, also pirschte ich leise die Grasschneisen entlang, bis ich endlich meinen Drückjagdbock erreicht hatte.
Schon beim Angehen fiel mir auf, dass die Sauen wieder ordentlich gebrochen hatten. 
Und es dauerte nicht lange, als ich vor mir in der Fichtendickung das erste Rascheln hörte. Angestrengt starrte ich in die Dunkelheit und versuchte auszumachen, woher das leise Grunzen und das lauter werdende Schnauben kam. Noch bevor es hellen genug war, dass ich im Dickicht etwas hätte ausmachen können, war die Sau jedoch schon wieder verschwunden.
Also döste ich so auf dem Hochsitz vor mich hin. Der Morgen war sehr schön, eingekuschelt in meine Jacke genoss ich die frische Luft und die hinter den Ästen aufgehende Sonne.
Plötzlich hörte ich ein rascheln links neben mir. Am Rand der Schneise im Laubstangenholz knisterten ein paar Blätter. Ich legte mein Gewehr bereits mit der Mündung in die Richtung, aus der das Rascheln gekommen war und wartete gespannt, was wohl auf das Geknister folgte.
Plötzlich hörte ich ein kaum wahrnehmbares, leises Rascheln hinter mir. Kaum mehr als ein heruntergefallen Ästchen.
Das wird nur ein Vogel gewesen sein, dachte ich mir, schaute aber trotzdem vorsichtshalber hinter mich.
Auf 15 Metern stand ein Bock und ein weibliches Stück.
DAS DARF DOCH WOHL NICHT WAHR SEIN!!! Jetzt nur keine Hektik, gaaaanz langsam...
Langsam und leise versuchte ich, mich auf dem Drückjagdbock umzudrehen... Wo sind die zwei denn jetzt hin? Scheinbar waren die beiden Rehe hinter einer der Buchenstangen verschwunden, nur um jetzt jedoch, von meiner Bewegung überrascht, laut schreckend abzuspringen. Enttäuscht schaute ich dem mittelalten Bock und seiner weiblichen Begleitung hinterher und ärgerte mich, ausgerechnet in die falsche Richtung geguckt zu haben... Etwas gefrustet baumte ich ab. Tja, Pech gehabt. So ist das nunmal ;-)

Gestern und heute haben wir einen Pirschweg in einem unerschlossenem Teil des Reviers gehakt. Dabei hab ich ebenfalls bewaffnet, in ausreichend Sicherheitsabstand angesessen. Dadurch, dass es sich um eine Waldzunge handelt, die mitten ins Feld rein reicht, haben wir uns erhöhte Chancen auf Rehwild ausgerechnet, welches beim Pirschwege haken hochgemacht wird. Bis jetzt hatte ich noch nix vor, aber was nicht ist, kann ja noch werden! Ich halte euch auf dem Laufenden :)

Mittwoch, 14. September 2016

Kurs zur Wildbrethygiene

Gestern abend haben ein Jagdkollege und ich den Abend genutzt, und waren zu Besuch bei
Alexander Osmers in der Jagdschule Göttingen.
Dort haben wir uns dem Thema Wildrethygiene gewidmet. Wildkrankheiten, Fleischbeschau und Rechtliches zum Thema Wildvermarktung waren Inhalt der Weiterbildung. 

Vielen Dank an Alexander Osmers 
von der Jagdschule Göttingen für den lehrreichen Kurs! Ich hoffe, wir sehen uns im Herbst zum Lehrgang zur Trichinenentnahme wieder!





Dienstag, 6. September 2016

Praktikum im Forst

Endlich ist es soweit und mein dreimonatiges Praktikum im Forst hat angefangen!
Das bedeutet für mich den ganzen Tag im Wald rumlaufen, spannende Sachen erleben und auch viel Jagen!
Gestartet haben wir am Donnerstag den 01.09. direkt mit einem Morgenansitz... außer einem dicken Fuchs und einem Junghasen habe ich allerdings nichts gesehen.
Macht aber nix, ich habe hier noch sehr oft die Gelegenheit, einen Ansitz einzuschieben, und die nächste Drückjagdsaison kommt auch in großen Schritten auf uns zu!
Darum waren wir am Donnerstag auch gleich im Schießkino um ein bisschen für die Bewegungsjagdsaison zu trainieren. Und ich muss sagen, so schlecht ist es garnicht gelaufen ;)




Aber auch für meinen Blog habe ich jetzt wieder ein bisschen mehr Zeit, darum erwarten Euch jetzt viele spannende Produkttests:


... wir basteln noch fleißig an dem YouTube Video zu den zwei neuen Hochsitz24 Ansitzen.

... In Hinblick auf die kommende Drückjagd- und Sauensaison hängt nun auch endlich die Wildkamera und der Malbaum mit Pherotar Buchenholzteer von SevenOaks wird nun auf die Probe gestellt!

... von Frankonia werde ich bald ein Swingblade Aufbrechmesser und einen aktiven Gehörschutz als Alternative zum Peltor testen. Man muss ja gut gerüstet in die Drückjagdsaison starten.

... und dann kommt ja bald auch schon wieder der Winter... dieses Jahr allerdings dank SevenOaks Kanzelheizung und Jagdhund Lodenklamotten hoffentlich schön kuschelig warm!




Samstag, 23. Juli 2016

Selbstversorger und Urban Farming :)

Momentan geht bei mir ne ganze Menge ab, allerdings leider nicht jagdlich.
Ich habe letztens mal wieder einen Ansitz gewagt, aber nichts gesehen :(
Aber auch wenn es hier nicht klappt mit der "Essensbeschaffung" sieht das bei meinem Projekt "Selbstversorgung und Urban Farming" ganz anders aus :)
Neben meinen Hühnern habe ich jetzt auch noch Kaninchen, und auf meinem Gemüsefeld beginnt langsam die Erntezeit... :)
Wenn euch das also auch interessieren sollte, dann schaut doch mal vorbei auf Janas Landleben
Den Link findet ihr auch oben im Menü ♡


Dienstag, 21. Juni 2016

Revierarbeit - Neue Hochsitze im "Garten Eden"

Letzte Woche sind wir endlich mal wieder fleißig gewesen...
Nachdem der eine der von Hochsitz24 gesponserten Hochsitze bereits vor einiger Zeit aufgestellt wurden, haben wir uns mit dem zweiten Uni-bedingt ein bisschen mehr Zeit gelassen. 

Jetzt stehen sie aber alle beide und wir versuchen, das Finale der Videos "Vom Bausatz bis zum Schuss", welche bereits in Arbeit sind, zu drehen... 

Doch leider hatte ich dieses Jagdjahr noch kein Waidmannsheil. Wo ich letztes Jahr zu dieser Zeit schon zwei Böcke auf der Strecke liegen hatte, ist bislang nur gähnende Leere... 

Mal sehen, morgen geht es raus auf den Morgenansitz... Vielleicht habe ja auch ich dann endlich Waidmannsheil mit meinem "Maibock" ;) 































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