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Montag, 25. April 2016

Was gehört in den Jagdrucksack?

Richtig ausgerüstet für die Bockjagd



Schlecht ausgerüstet ist schon halb verloren... Wenn man die Hälfte seiner Ausrüstung zuhause vergisst, macht die Jagd nicht so viel Freude und Arbeiten wie das Aufbrechen fallen einem schwer. Ohne Messer ist man aufgeschmissen, ohne Gehörschoner kann man das Schießen gleich knicken.

Darum ist es super wichtig, seinen Jagdrucksack schon gut gepackt bereit zu haben. Was für mich auf jeden Fall mit rein muss, das seht Ihr hier!


Anmerkung:
Bergehilfe und Taschentücher hab ich meistens auch noch dabei :P


Montag, 4. April 2016

Do it yourself *** Scope Adapter *** Fotografieren durchs Zielfernrohr


Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes neues Jagdjahr mit ganz viel Anblick und Waidmannsheil!!
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Disclaimer: 
Das Nachbasteln des hier gezeigten Gegenstandes geschieht auf eigene Gefahr! 
Ich übernehme keine Haftung bei Beschädigungen an Waffen oder Optiken!
Mit dem Adapter solle nicht auf Wild geschossen werden! 
Er ist ausschließlich zum Fotografieren durchs Zielfernrohr gedacht!
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***Gewinnspiel*** 
Gewonnen hat Tobi Te! Herzlichen Glückwunsch! Bitte melde dich via facebook www.facebook.de/janasjagdblog bei mir!

Facebook: www.facebook.de/janasjagdblog
Instagram: janasjagdblog
Blog: www.janasjagdblog.de

Dieses Video ist in Kooperation mit meinem Freund entstanden. 
Da ich noch ziemlich lange auf dem Weg nach Basthorst zum Jägersilvester war, ist es heute leider ein bisschen später geworden mit dem Video. 
Ich hoffe, Ihr verzeiht mir :D 
Das nächste wird dann früher getimed :D

So, nun der zweite versuch, weil mir irgendwas das erste Video zerschossen hat... :/

Samstag, 28. November 2015

Trophäen montieren: Gehörnklammern im Test

Bisher war unsere Jagdsaison sehr erfolgreich und wir haben uns nun dran gemacht, unsere Trophäen zu präparieren. Nach dem Abschlagen, Abkochen und Bleichen stellt sich immer wieder die Frage: Wie setze ich de Trophäe aufs Brettchen auf?






Ein Bekannter von mir klebt seine Trophäen einfach mit der Heißklebepistole am Brettchen fest. Bei nicht lackierten Brettchen und leichten Trophäen funktioniert dies auch ganz gut, der Kleber hält gut am Schädelknochen. Ausprobiert habe ich diese Methode einmal mit lackierten Trophäenbrettchen.
Der Kleber darf noch nicht zu kalt und ausgetrocknet sein, und die Trophäen müssen anschließend noch immer einen Tag komplett aushärten und auskühlen. 
Sowohl der Jährling, als auch der mehrjährige Bock sind leider beim ersten Versuch vom Brettchen gefallen. Bei einem zweiten Versuch hat der Jährling zwar gehalten, optisch bin ich jedoch nicht wirklich überzeugt.
Diese Methode halte ich persönlich daher nur für mäßig geeignet. Lediglich die Hülse lässt sich mit Heißkleber hervorragend mit aufs Brettchen kleben. 


Eine sehr beliebte, klassische Methode sind Gehörnklammern aus Metall. Die Klammern kommen als zweiteiliges Set mit Schraube und sind vom Gebrauch her leicht zu montieren. Die Schraube wird durch die Bohrung am Brettchen gesteckt, das "Plättchen" leicht angeschraubt. Anschließend wird der Schädel so aufgeschoben, dass die Klammer sich zwischen den Augenhöhlen verhakt. Dann nurnoch in die gewünschte Position auf dem Brettchen schieben und festziehen. 
Die klassischen Gehörnklammern halten bombenfest und überzeugen durch Ihre lichte Montage. 



Leider hatte ich zwei Böcke, deren Augehöhlen-Abstand zu gering für die Beite der Gehörnklammern waren. 
Hier habe ich auf Fischer-Gehörnklammern zurückgegriffen. Die Spangen bestehen aus Hartplastik und lassen sich mit einer Gartenschere leicht an den Seiten etwas schmaler knipsen oder ein Stück kürzen. So lassen sich die Fischer-Klammern gut individuell anpassen. 
Die mitgelieferten Schrauben waren leider etwas lang sodass wir auf kürzere Schrauben aus dem Baumarkt zurückgegriffen haben.

Für welche Möglichkeit der Mntage man sich nun entscheidet, hängt meiner Menung nach ein kleines bisschen von den Trophäenschädeln ab. Die Fischer-Gehörnklammern (ca. 3,-EUR/Stk) sind etwas vielseitiger, allerdings auch etwas teurer. Die klassischen Gehörnklammern (ca. 1-2EUR/Stk) sind leider nicht so flexibel einzupassen, halten jedoch bei größenmäßig passendem Schädel wirklich bombenfest. 





Samstag, 21. November 2015

Tipps und Tricks: Die Gartenschere


Hallo Ihr Lieben!



Heute möchte ich Euch einen meiner Lieblings-Hacks vorstellen.

Immer wieder lese ich von Leuten, die beim Aufbrechen das Schloss noch öffnen, und nicht Ringeln. Ringeln wird immer beliebter, ich kann jedoch jeden verstehen, der sagt, er möchte lieber auf die alt bewährte Art aufbrechen. Ich persönlich öffne das Schloss auch lieber: Man hat ein bisschen mehr "Arbeitsfreiheit" und kann besser sehen, ob auch wirklich alles raus und schön sauber ist.

Das Problem: Das Schloss zu durchtrennen ist nicht immer leicht. Während einige sich mit einem Messer abplagen, welches im Anschluss stumpf ist, nehmen andere eine Knochensäge zu Hilfe. Der Nachteil hierbei: Die Knochensplitter setzen sich im Keulenfleisch ab.

Bei kleineren Tieren wie beispielsweise Rehwild, ist mein Lieblingswerkzeug für diesen Zweck daher eine Gartenschere.
Die Keulen werden bis zum Schloss auseinander geschärft, und anschließend mit zwei beherzten "Schnipsern" mit der Gartenschere durchtrennt. Dies gibt weder unschöne Knochensplitter, noch benötigt man besonders viel Kraft oder macht sich sein Messer stumpf.

Auch die Rippen kann man beim Aufbrechen so schön hoch aufknipsen, sodass man die Kammer einfach und sauber entleeren und auswaschen kann.

Beim Zerwirken lassen sich Rippen so ebenfalls leicht und ohne Knochensplitter auseinander trennen und beispielsweise für Soßen oder Wildfonds fertig einschweißen.

Gartenscheren gibts für wenig Geld in jedem Baumarkt, sie lassen sich leicht reinigen und werden nicht sehr schnell stumpf.
Daher hat sich diese Methode für mich echt bewährt.

Ich hoffe, mein Trick konnte dem ein- oder anderen weiterhelfen. Wenn ja, dann würde ich mich über einen Daumen-hoch sehr freuen!
​
​Bis dahin wünsche ich euch ein dickes Waidmannsheil,
​
Eure Jana





Samstag, 22. August 2015

Schwarzwild anlocken leicht gemacht

Hab auf Nachfrage noch ein Video von vor ein paar Monaten gefunden, als ich mich im Tiergeräusche-nachmachen geübt habe :D


Donnerstag, 6. August 2015

Selfmade- Blatter zur Blattzeit

Hallo meine Lieben!
Die Blattzeit ist in vollem Gange, und alle passionierten Jäger sitzen jetzt fiepsend aufm Ansitz und warten auf den braven Bock... bis auf mich, ich versauere immernoch hinterm Uni-Schreibtisch -.-

Allerdings... hab ich mich vor einiger Zeit mal an das Basteln eines Rehwild-Blatters gemacht... Und ich dachte mir, wenn ich euch schon nicht mit Jagd-Posts aus der Praxis bei Laune halten kann, dann vielleicht mit nem Video von meinem selbstgebastelten Blatter und einer dazu passenden Bauanleitung...

Er ist jedenfalls deutlich günstiger als einen Blatter im Jagdshop zu kaufen, und das Basteln macht, vielleicht besonders in geselliger Runde, auch Spaß.


Also, so wirds gemacht:

Zutaten:
-ein etwa kleinfinger-dickes und -langes Stöckchen aus relativ frischem Holz
-etwas dickere/ festere Plastikfolie (z.B. Salzstangenverpackung)
-Klebefilm oder Gummiband (Wer hier ne bessere Alternative kennt, der kann mir gerne schreiben, ich freu mich über Anregungen ;) )
-Schmiergelpapier
-Taschenmesser, bzw. (Laub)-säge

Als erstes nehmt ihr euch das Stöckchen und spaltet es in der Mitte einmal durch.

Danach müsst ihr es gut abschmiergeln, ansonsten habt ihr bald die Splitter in der Lippe :P

Danach ein Stück Folie zurechtschneiden. Es sollte so breit sein wie das Stöckchen, allerdings 1/3 länger sein.

Diese wird nun zwischen die Holzspalten gelegt, sodass das Stück Folie an einer Seite übersteht. An der anderen Seite wird der Blatter nun mit Klebefolie/ Gummiband umwickelt und somit wieder zusammengefügt.
Wichtig dabei ist, dass ihr das ganze nicht zu fest zusammen patscht, weil die Folie später noch schwingen können muss, wenn ihr rein pustet. Sonst kommt kein Ton ;P

Danach einfach mal versuchen, hiniein zu pusten. An dem überstehenden Stück Folie könnt ihr die Folie spannen (einfach leicht dran ziehen) und somit den Ton verändern. Aber da müsst ihr einfach mal ein bisschen rumprobieren :)

Hier mal mein Endergebnis:



Ich wünsch Euch viel Spaß beim "Nachbasteln" und vor allem noch mehr Spaß beim Ausprobieren! :D
Ich kanns selber schon kaum erwarten, bis ich endlich mal wieder raus in den Wald komme...
Dann erwartet Euch nämlich mein nächster Post über die Blattjagd und ihre (hoffentlich) Erfolge, und dann ganz bald mein erster Post zum Thema "Gear-Tester" oder so ähnlich, wo ich mal anfange, euch einige meiner heißgeliebten Ausrüstungsgegenstände in Aktion zu zeigen und ein bisschen darüber zu berichten... Mit dabei die Jagdhose "BarentsPro" von FjällRäven und der "Abisko Rucksackstuhl" von Härkila... Freut euch schonmal drauf, ich tus nämlich :D

Außerdem steht jetzt ja auch bald endlich die herbstliche Drückjagdsaison vor der Tür... Also endlich mal wieder Action, ich kanns nach dem ganzen Schreibtischgehocke kaum noch erwarten! *-*

Aber bis dahin Horrido und ein großes WAIDMANNSHEIL euch allen und viel Spaß auf der Jagd! Genießt es! <3


Eure Jana





Mittwoch, 24. Juni 2015

Zerwirken leicht gemacht


Hallo liebe Leute!

Nach einer Woche abhängen in der Wildkammer war heute endlich mal der Zeitpunkt gekommen, meinen zweiten Bock Tiefkühler-fertig zu machen.

Darum will ich euch heute mal zeigen, wie ich meine Böcke zerwirkt hab. Bestimmt machen Andere es anders, aber so klappte es die letzten Male (Hab auch schon ein paar Böcke von Mitjägern mitzerwirkt) ganz gut, deswegen wollte ich euch unsere Methode mal vorstellen.

Heute haben wir in der Wildkammer gearbeitet, aber wir haben es ehrlich gesagt auch schon im Garten gemacht: Immerhin kann nicht jeder die Wildkammer der Landesforsten nutzen und da muss man sich ja auch zu helfen wissen ;)
(Und wer jetzt Bedenken hat wegen Wildbrethygiene: Das klappt ganz wunderbar, und von unserem Wildfleisch ist auch noch niemand gestorben oder krank geworden :P )

Zerwirken im Garten 

Wenn man keine andere Möglichkeit hat, kann man den Bock auch wunderbar im Garten zwerwirken. Das geht fast noch besser wie irgendwo in der Küche oder im Keller, weil man im Garten nämlich nen Gartenschlauch oder im besten Fall noch einen Hochdruckreiniger hat. 
Das ist besonders gut, wenn die Stücke sich noch im Verfärben (=Fellwechsel) befinden, weil man damit einen Großteil der klebrigen Haare ganz gut runter bekommt.

Viel wichtiger ist aber: wohin mit dem Bock?
Wenn ihr nicht gerade einen Haken unter der Decke habt, dann könnt ihr einfach eine Klappleiter aufstellen und den Bock mit Fleischerhaken (gibts günstig im 1-Euro.Shop oder beim Baumarkt) drunter hängen.
Das ist auch ne super Höhe zum Arbeiten.


Aus der Decke schlagen

Am schwierigsten ist es, den Anfang hinzukriegen. Das ist ein bisschen Fummelei... Mein Bock heute hing an den hinteren Sehnen, wir haben also knapp darunter mit dem Abschärfen begonnen.
Meist muss man beim Aus-der-Decke-schlagen garnicht viel schnitzen, es reicht einfach, beherzt zu ziehen, wenn man erstmal den Anfang hat. 

Um besseren Halt zum festen Runterziehen zu bekommen, könnt ihr mit dem Messer einfach ein Loch in die Decke pieksen, möglichst nah noch am Wildbret. Da lässt sich leicht reingreifen und man hat einen besseren Griff.







Die Innenfilets und Rippen

Die Innenfilets lassen sich meist einfach "rausrupfen" indem man mit einem Finger drunter fährt und sie dann rauszieht. Wenn das so nicht klappt, dann kann man sich den Anfang auch mit dem Messer fummeln.

Außerdem finde ich es ganz wichtig, die Rippen zu verwenden, wenn sich keine Hämatome um Ein- bzw. Ausschuss gebildet haben, oder diese zumindest großflächig rausgeschnitten wurden.
Aus den Rippen kann man nämlich ne super Reh-Nudelsuppe kochen, oder sie als Basis für die Rotweinsoße zum Braten nutzen.

Die lassen sich übrigens super mit ner Gartenschere abknipsen.
Meine Gartenschere ist neben dem Morakniv eh eins meiner liebsten und unentbehrlichsten Ausrüstungsgegenstände, egal ob zum Aufbrechen oder Zerwirken ;)

Den Rücken auslösen

Ich finds gut, die Rücken gleich auszulösen, so lässt sich nämlich später spitze ein Knochenfreier Braten zaubern.

Dazu muss man unterhalb der Keulen ansetzen und an der Wirbelsäule entlang einen geraden Schnitt nach unten machen. Dabei sollte man das Messer fast schon auf den Rippen spüren, sonst ist man nämlich nicht tief genug und es bleibt zu viel Filet an den Knochen: Und das wollen wir ja AUF GARKEINEN FALL! :P

Als nächstes dann von dem oberen Beginn des Längsschnittes aus einen vertikalen Schnitt unterhalb der Keulenmuskulatur nach außen machen. Dann kann man oben meist schon reingreifen und das Filet unter sanftem Zug mit dem Filetiermesser auslösen. Dabei gilt: Lieber ein bisschen zu viel auslösen als zu wenig: Parieren kann man das Stück Fleisch später immer noch! 

Die Keulen



Die Keulen zeigen einem eigentlich schon ganz gut wo sie hinwollen... Hier muss man ein bisschen um den Beckenknochen drum rum.

Außerdem empfiehlt es sich, den unteren Teil des Laufes ebenfalls abzuschärfen ;)
Das macht man am besten ein bisschen mit roher Gewalt und der geliebten Gartenschere direkt am Gelenk.


Verpacken

Irgendwie muss man das ganze dann ja auch noch verpacken. Dazu schweißen wir das Wildbret ein, dann bekommt es keinen Gefrierbrand. Ansonsten reichen aber auch normale Gefrierbeutel.
Bevor es eingetütet wird, wird eventuelles geronnenes Blut oder Schmutz natürlich noch sorgfältig ab- und ausgespült.



So wunderbar verpackt kommt das Wildbret dann bei uns in die Tiefkühltruhe, bis es irgendjemand kauft und zubereitet. 



Jetzt wisst ihr auch, wie das Wildfleisch in die Tüte kommt... und vielleicht hat der ein- oder andere (Jung-)Jäger sich ja auch noch einen Tip abgeschaut :)